Salzgitter

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Hier finden Sie alle in Salzgitter fotografierten Siedlungen, aufgeteilt nach den Stadtteilen:



> SZ-Bad, Kniestedt - Bauabschnitte 1-11 (2.772 WE)    


> SZ-Bad, Lange Wanne (1.400 WE)    



> SZ-Lebenstedt, Bauabschnitt 1-6 (5.247 WE +)    


> SZ-Lebenstedt, Bauabschnitt 7-10 (4.200 WE)    


> SZ-Lebenstedt, Fredenberg (4.000 WE)


> SZ-Lebenstedt, Krähenriede (1.500 WE)    



> SZ-Thiede, Steterburg (1.330 WE)  


 

Salzgitter wurde 1942 als Salzgitter-Watenstedt gegründet und trug vom ersten Spatenstich 1937 bis dahin den Plannamen „Hermann-Göring-Stadt“. Gedacht als Arbeiterstadt für das neu gegründete Stahlwerk (nördlich von Salzgitter-Lebenstedt) und die dazugehörige Zeche bei Salzgitter(-Bad), sollte die geplante Stadt einmal 300.000 Einwohner haben und sich von dem heutigen Salzgitter-Lebenstedt im Norden, über Salzgitter-Gebardshagen und Salzgitter-Bad im Süden erstrecken (siehe Karte links und vergrößert bei den jeweiligen Sieldungen).

In dieser Karte sind alle Großwohnsiedlungen rot eingezeichnet - die Siedlungen Gebhardshagen und Kampe haben unter 1.000 Wohneinheiten und sind nur der Vollständigkeit wegen (orange) eingezeichnet.

Die Lage der Planfläche wurde so gewählt, dass eine mögliche Abwanderung der Arbeiter ins nordöstliche Braunschweig (mit bereits vorhandener Infrastruktur) ebenso ausgeschlossen war wie eine mögliche Eingemeindung einzelner Stadtteile (z.B. Thiede) durch die Stadt Braunschweig selber.

Die Stadt besteht aufgrund des nicht vollendeten Plans aus mehreren Stadtteilen („Ortschaften“), die nicht miteinander verbunden sind. Salzgitter-Lebenstedt ist mit allen wichtigen öffentlichen Einrichtungen das „Zentrum“ und hat heute 42.000 Einwohner.  Salzgitter-Bad (20.000 Einwohner), Salzgitter-Gebhardshagen (7.000) und Salzgitter-Thiede (10.000) bilden eigene „Oberzentren“ in den jeweiligen Ortschaften.

Salzgitter war nach Wolfsburg (Planungsname: „Stadt des KdF-Wagens bei Fallersleben“) bereits die zweite neu gegründete Großstadt in direkter Nachbarschaft zu Braunschweig – welches sich bis dahin große Hoffnungen machte, beide Industrie-standorte (Automobile, Kohle/Stahl) im eigenen Stadtgebiet anzusiedeln.

Bereits 1942 wurde die 100.000-Einwohnermarke überschritten und erreichte bis in die 1980er-Jahre ihren Höchstwert mit 120.000 Einwohnern. Mit dem Zensus 2012 wurde die Ein-wohnerzahl auf 98.000 korrigiert – Salzgitter verlor hiermit den Großstadtstatus.

Karte verändert nach: © OpenStreetMap-Mitwirkende

gemäß CC BY-SA lizenziert, openstreetmap.org