Bitterfeld-Wolfen

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Hier finden Sie alle in Bitterfeld-Wolfen fotografierten Siedlungen:



> Krondorf-West (1.440 WE)     


> Wolfen-Nord (ehemals 13.636 WE)    



Aus den Städte Bitterfeld, Wolfen und der Gemeinde Greppin entstand 2007 die Stadt Bitterfeld-Wolfen. Seit jeher ist die Region für ihre Industrie bekannt: Zuerst wurde 1840 Braunkohle entdeckt und entsprechende Tagebaue entstanden, Wolfen wurde 1895 ein Zentrum der Farben- und Filmherstellung, in Greppin wurden Ziegel hergestellt (ab 1873 auch Farbenherstellung) und in Bitterfeld siedelte sich die chemische Industrie an („VEB Chemiekombinat Bitterfeld“).

Mit dem Ende der DDR setzte sich ab 1990 ein starker Wandel durch: Von der Industrie zur Freizeitlandschaft, von der Chemie als Hauptbestandteil der Industrie zur Solartechnologie und der tiefgreifenden Sanierung des Industriestandortes aufgrund der verheerenden Umweltverschmutzung (hierzu ein Lesetipp: Monika Maron „Flugasche“ oder die Reportage „Bitteres aus Bitterfeld“ von 1988, siehe: wikipedia.org/wiki/Bitteres_aus_Bitterfeld). Aber auch bei der Bevölkerungszahl war die Wende eine Mamutaufgabe: Die Stadt Wolfen verlor insgesamt 25.000 Einwohner (heute 18.000 Einwohner)! Hierbei ist anzumerken, dass der Anteil an Mehrfamilienhäusern (Plattenbau wie auch Großblockbauweise) in Wolfen 82% betrug, in Bitterfeld lediglich 22%. Vor allem zogen die Menschen in die Region bzw. nach Greppin und Bitterfeld – hier gab es nur einen „geringen“ Bevölkerungsrückgang. Heute Leben in Bitterfeld-Wolfen ca. 41.000 Einwohner.